Stellungnahme zum Beitrag „Kritik der Kritik“ auf Tagesanzeiger.ch vom Mittwoch, dem 12. Oktober 2011
fög/Kurt Imhof, Mittwoch, 12.10.2011, 12:00 Uhr
Nach dem ersten Beitrag „Wissenschaftlicher Boulevard“ auf Tagesanzeiger.ch vom Samstag, dem 8. Oktober 2011, veröffentlicht der Chefredaktor von Tagesanzeiger.ch Peter Wälty einen zweiten Beitrag mit dem Titel „Kritik der Kritik“, der auf einen Leserbrief im Tages-Anzeiger von heute rekurriert. Der Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft – fög nimmt mit drei Punkten nochmals Stellung:
- Es bleibt dabei: Vor der Medienkonferenz wurde auf der Website des Jahrbuches (www.qualitaet-der-medien.ch) ein Korrigendum veröffentlicht, an der Medienkonferenz auf den Fehler hingewiesen und der Sachverhalt im Mediencommuniqué korrekt dargestellt. Im Communiqué wird der Nutzungsschwund von Informationsmedien nur auf die Gattungen Presse, Radio und Fernsehen bezogen. Für die Gattung Online hingegen ist (korrekt) von einer schwachen Zunahme die Rede. Die sda-Meldung als auch der Beitrag auf Newsnetz stellen diesen Sachverhalt korrekt dar.
- Es bleibt dabei: Gleichgültig wie Suchmaschinen Leute auf die Newssites bringen, es handelt sich um nicht regelmässige Nutzer - sogenannte fly-bys (Vorbeiflieger). Dies begründet die Aussage, dass Online-Newssites keine vergleichbare Publikumsbindung erzeugen können wie die anderen Informationsmedien.
- Es bleibt dabei: Mediafocus bietet für das Jahr 2010 keine Sites-spezifischen Bruttowerbezahlen an, diese sind erst für das Jahr 2011 verfügbar.
Link zum Beitrag „Kritik der Kritik“ auf Tagesanzeiger.ch vom Mittwoch, dem 12. Oktober 2011