Willkommen auf der Plattform des Observatoriums Öffentlichkeit und Gesellschaft!
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Die Wählerinnen und Wähler konnten die BDP bei den Eidgenössischen Wahlen 2011 nicht mit einem bestimmten Thema verknüpfen. Das zeigen Resultate des Wahlforschungsprojekts „Selects“. Im Anschluss wurde kommentiert, dass die BDP vorwiegend ein „Wahlverein“ für Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf sei. Die Medienanalyse des fög / Universität Zürich unterfüttert diese Annahme. Beinahe die Hälfte der Medienresonanz, welche die BDP vor den Wahlen erzeugt, ist Resonanz für Widmer-Schlumpf.
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Die Unternehmen können ihre Reputationswerte – trotz anhaltender Krisenperspektive aus dem Ausland – wieder steigern. Sowohl Finanz- als auch Realwirtschaft legen zu.
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Der Car Crash im Wallis vom 14. März war vier Tage lang Thema Nummer eins auf den Titelseiten der Presse und in den Aufmacherbeiträgen von Radio und TV. Innert kürzester Zeit erschienen über hundert Beiträge. Das sind gleich viele, wie innerhalb der letzten zwei Jahre zur Finanzmarktkrise oder zur Regierung Obama publiziert wurden.
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Unsere Studie zur langfristigen Entwicklung medienvermittelter Skandale zeigt eine kontinuierliche Zunahme der Bedeutung von Wirtschaftsskandalen im Mediendiskurs. Besonders exponiert ist die Finanzindustrie, die sich in den 1990er Jahren zur Leitindustrie entwickelt und in der Folge dem grössten Erwartungsdruck und den grössten Reputationsrisiken ausgesetzt ist.
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Der fög – Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft und das Meinungsforschungsinstituts GfK haben am 28.3. die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zur Wahrnehmung der Schweizer Unternehmen veröffentlicht. Zwischen dem 18. Januar und 7. Februar 2012 wurden in rund 3500 Online-Interviews die Reputation der 50 wichtigsten Schweizer Unternehmen, darunter alle 20 Werte des Swiss Market Index‘, erhoben. Gegenüber dem Vorjahr sank der Reputationsindex um 1,4 Punkte auf 57,5. Der Grund für den jüngsten Rückgang ist in der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheit begründet.
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Im 4. Quartal 2011 zeichnet sich mit Blick auf die Realwirtschaft eine Abnahme der Reputationswerte ab. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Krisenwahrnehmung im Umfeld (EU-Schuldenkrise) trüben sich die Zukunftserwartungen ein. Das zeigt eine Analyse des fög/UZH zur Reputationskonstitution der wichtigsten Branchen der Schweizer Finanz- und Realwirtschaft.
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Gemäss Presserat verstiess 20 Minuten Online bei der Verwendung von Foto- und Video-Material zum Sterben und Tod von Muammar al-Gaddafi gegen die Menschenwürde. Die Studie des fög/UZH zeigt, dass neben 20 Minuten Online insbesondere auch Blick.ch sowie das Newsnetz gegen medienethische Richtlinien verstossen haben.
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Im Wahljahr 2011 nehmen die Eidgenössischen Wahlen zwar besonders viel Platz in der Berichterstattung ein und auch die Erneuerung des Bundesrates wird intensiv thematisiert, dennoch vermochte die Krisenperspektive im EU-Raum diese wichtigen innenpolitischen Ereignisse auf die hinteren Ränge der Medienagenda zu verdrängen.
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Auf Medienspiegel.ch wird derzeit eine Diskussion über die Monopolstellung der sda geführt. Anlass zur Thematisierung gibt eine eröffnete Untersuchung der Wettbewerbskommission. Vor diesem Hintergrund stellen sich Fragen nach dem Zukunftsmodell der sda, aber auch, ob im Internet-Zeitalter Nachrichtenagenturen zum Auslaufmodell geworden sind.
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Geld für politische Werbung ist ungleich verteilt – das zeigt eine Studie der Universität Zürich. Untersucht man zusätzlich, welche Werbung Aufmerksamkeit in den Medien erhält, legt unsere Fallstudie nahe: Nicht einfach teure Kampagnen, sondern stark beworbene und gleichzeitig provokative Kampagnen finden Medienresonanz.
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Die Veröffentlichung der Todesbilder des ehemaligen libyschen Machthabers Muammar Ghadhafi hat auch in der Schweiz zu einer medienethischen Kontroverse geführt. Was dürfen und müssen Medien zeigen? Wo wurden die Grenzen des ethisch Vertretbaren überschritten?
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Der Wahlkampf 2011 wurde durch verschiedene externe Ereignisse im Umfeld der sich zuspitzenden Finanz- und Wirtschaftskrise regelrecht "zerhackt". Dies hinderte die politischen Parteien daran, ihre eigenen Wahlkampfthemen dauerhaft in den Medien halten zu können. Selbst provokative Kampagnen, wie jene der resonanzstärksten Partei, der SVP, fanden im Jahr 2011 weniger mediale Aufmerksamkeit als noch im Wahlkampf 2007.
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Die Medienöffentlichtkeit stellt der Schweizer Wirtschaft im 3. Quartal 2011 ein besonders schlechtes Zeugnis aus. Eine zentrale Rolle spielt – neben konjunkturellen Ängsten – der anhaltende Vertrauensverlust in die Schweizer Banken.
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Makroökonomische und wirtschaftspolitische Themen nehmen aktuell in den Wirtschaftsteilen von Presse, Online und Rundfunk besonders viel Raum ein. Damit zeichnet sich ein typisches Krisenphänomen ab. In Phasen hoher ökonomischer Unsicherheit erhöht sich das Bedürfnis nach volkswirtschaftlichem Orientierungswissen.
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Online-Newssites und Gratiszeitungen haben vergleichsweise häufig über die Zottel-Entführung berichtet. Dabei wurde mehrheitlich auf Nachrichtenagenturmeldungen zurückgegriffen.
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Insbesondere Gratis- und Boulevardmedien on- und offline setzten im Jahr 2010 Softnews-Themen prominent auf ihre Agenda.
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Das Jahrbuch 2011 « Qualität der Medien – Schweiz Suisse Svizzera » ist erschienen.
Sie können hier Auszüge davon lesen. Das Buch liegt gedruckt sowie als Online-Ausgabe vor. |
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Die Schweizer Wirtschaft wird in der Medienöffentlichkeit insgesamt immer noch negativ bewertet. Dennoch hat sich die Wahrnehmung gegenüber dem Vorquartal leicht verbessert.
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Die hauptsächliche Problemdeutung der Ausschaffungsinitiative – "kriminelle Ausländer" als dringliches Problem – wird in der Medienöffentlichkeit kaum bestritten.
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Gut zwei Jahre nach dem Kollaps von Lehman Brothers im September 2008 ist die Bankbranche unverändert schlecht reputiert.
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Die Berichterstattung über die Departementsverteilung im Nachgang zu den Bundesratsersatzwahlen vom 22.9.2010 zementiert das in der Öffentlichkeit seit längerer Zeit vorherrschende Bild eines zerstrittenen und dadurch in seiner Handlungsfähigkeit eingeschränkten Bundesrates.
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Seit November 2010 gibt es mit der Webseite www.medienkritik-schweiz.ch eine weitere Plattform für die medienkritische Debatte in der Schweiz. Entstanden ist sie auf Initiative des Vereins Medienkritik Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Medienwissenschaften der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur.
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39 % der Unternehmensberichterstattung thematisiert Finanzdienstleistungsunternehmen. Hohe Resonanzwerte sind gleichzeitig ein Indikator für Skandalisierungen.
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Kurt Imhofs Replik auf den Beitrag "Die Qualität unserer Presse" von P. Supino.
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Die Resonanz und Reputation politischer Akteure in den Medien sind mitentscheidende Faktoren für den Wahlausgang.
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Die Bundesratsersatzwahlen 2010 waren im September und Oktober das dominierende Thema in den Schweizer Medien.
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Die Wirtschaftsberichterstattung thematisiert zunehmend weniger Steuerungs- und Regulationsfragen auf der Makroebene. Dafür nimmt der personalisierende und Unternehmens-bezogene Berichterstattungsanteil zu.
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Ausgerechnet im Zeitalter der Globalisierung sorgt der Abbau von Korrespondentennetzen für eine verringerte und qualitativ schlechtere Ausland-Berichterstattung.
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