
Die Wirtschaftsberichterstattung thematisiert zunehmend weniger Steuerungs- und Regulationsfragen auf der Makroebene. Dafür nimmt der personalisierende und Unternehmens-bezogene Berichterstattungsanteil zu (Mikro/Meso). Dadurch verliert die Wirtschaftsberichterstattung an seismographischer Frühwarnkapazität. Es gelingt zunehmend weniger, frühzeitig Krisenerscheinungen (z.B. Blaseneffekte) anzumahnen. Wie sich die Wirtschaftsberichterstattung verändert, lesen Sie im Jahrbuch "Qualität der Medien", Kapitel VI.2.2.