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Wirtschaftskommunikation
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In dieser Rubrik publizieren wir Analysen zu folgenden Themenbereichen:

  • Resonanz- und Reputationsentwicklung von Unternehmen, Branchen und der Wirtschaft insgesamt
  • Analysen zu wirtschaftspolitischen Kommunikationsereignissen

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 8.05.2012: Realwirtschaft legt leicht zu; Banken in der Krise

Im Vergleich zum Vorquartal erreichen die Unternehmen im 1. Quartal 2012 wieder höhere Reputationswerte. Trotz anhaltender Krisenperspektive aus dem Ausland legen Finanz- wie Realwirtschaft zu. Die Reputation der Bankenbranche erholt sich aber nur langsam. Insbesondere die positiven Unternehmenszahlen aus der Versicherungsbranche verhelfen der Finanzindustrie zu einem Reputationsgewinn. Auch die Reputationswerte aus der Realwirtschaft entwickeln sich im 1. Quartal 2012 positiv. Diese Entwicklung ist massgeblich auf die Steigerungen in der Telekom-, Pharma- und Datailhandelsbranche zurück zu führen. Zum Bericht des ReputationsMonitor 1. Quartal 2012...

 21.3.2012: Realwirtschaft leidet unter sinkenden Reputationswerten

Die Medien-Öffentlichkeit zeichnet auch für das 4. Quartal ein düsteres Bild der Wirtschaftslage. Die Reputationswerte der Finanzwirtschaft sind mit -30 nach wie vor sehr tief. Eine nachhaltige Verbesserung der Reputation wird auch im 4. Quartal durch die negativ treibende Kraft der Banken verhindert. Massgeblich dafür verantwortlich sind die Occupy-Bewegung, der US-Steuerstreit, die Neuverhandlung DBA mit Deutschland und der UBS-Trading Skandal.  Die Reputationswerte der Realwirtschaft liegen zwar deutlich über denjenigen, der Finanzwirtschaft, erleiden im 4. Quartal aber Einbussen. Verantwortlich dafür ist die allgemeine Krisenwahrnehmung im Umfeld, welche die Zukunftserwartungen gegenüber der Realwirtschaft einzutrüben beginnt. In der Pharmabranche wirken sich der steigende Preisdruck, die sinkenden Margen sowie die auslaufenden Patente negativ auf die Reputationsdynamik aus. Aber auch der Detailhandel und die Telekombranche beeinflussen die Reputationswerte der Realwirtschaft negativ. Ersterer hauptsächlich aufgrund der anhaltenden Debatte über die Hochpreisinsel Schweiz und die Telekombranche wurde durch den Milliardenabschreiber von Fastweb belastet. Zum Bericht des ReputationsMonitor 4. Quartal 2011...

 31.10.2011: Reputations-Gap zwischen Real- und Finanzwirtschaft

Die medienvermittelte Reputation der Schweizer Wirtschaft hat im 3. Quartal 2011 gelitten. Dies insbesondere wegen den sich verschärfenden Problemen bei den globalen Grossbanken (Regulationsdebatte, Verschlechterung der ökonomischen Perspektiven, Krise des Investmentbankings). Exportabhängige und konjunktursensible Branchen wie die Maschinenindustrie und die Baubranche zeigen trotz Frankenstärke und intensivierten Konjunkturängsten derzeit noch robuste Reputationswerte. Dies zeigt eine Reputationsanalyse zu rund 50 Unternehmen in zentralen Leitmedien der Schweiz. Zum Bericht des ReputationsMonitor 3. Quartal 2011...

 31.10.2011: Wirtschaftsberichterstattung im Zeichen der Krise

Die Medienberichterstattung in der Schweiz ist durch eine zunehmende Krisenwahrnehmung geprägt. Der Anteil der Wirtschaftsthemen bei rund 46 Medientiteln aus Print, Online und Rundfunk hat stark zugenommen. Zudem hat sich die Perspektive der Journalisten verändert. Nicht mehr Personen und Unternehmen sondern im verstärkten Masse makroökonomische und wirtschaftspolitische Themen stehen im Fokus der Berichterstattung (u.a. Eurokrise, starker Franken, Probleme Exportindustrie). Diese Entwicklung stellt ein klassisches Krisenphänomen dar. In Phasen hoher ökonomischer Unsicherheit erhöht sich das Bedürfnis nach volkswirtschaftlichem Orientierungswissen. Als Folge davon verliert die Berichterstattung über Unternehmen und Personen an Bedeutung. Zum Bericht des ReputationsMonitor 3. Quartal 2011...

 07.06.2011: Reputations-Monitor, 1. Quartal 2011

Mit dem ReputationsMonitor erfasst der fög fortlaufend die medienvermittelte Reputation von rund 50 Schweizer Unternehmen. Der Monitor für das 1. Quartal 2011 zeigt: Die Wahrnehmung der Schweizer Wirtschaft hat sich - gestützt auf Konjunkturindikatoren, die mediale Resonanz finden - leicht verbessert. Dennoch verbleibt die Gesamtbewertung der CH-Wirtschaft im negativen Bereich. Dies zeigt, dass auch zwei Jahre nach der Finanzkrise das Vertrauen in eine prosperierende Zukunft noch nicht gefestigt ist.
Daneben zeigt sich, dass die Bankenbranche unvermindert im negativen Scheinwerferlicht bleibt. Dabei steht jüngst die Credit Suisse stärker im Fokus. Die unvermindert beste Reputation zeigt der Luxussektor mit Swatch als dem klaren Zugpferd. An dieser Branche zeigen sich die derzeit wirkmächtigen Reputationstreiber in idealtypischer Weise: Volkswirtschaftliche und nationale Verantwortung (trotz internationaler Geschäftstätigkeit); Langfristigkeit/Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells; Einzigartigkeit des Unternehmensprofils. Zum Bericht des ReputationsMonitor 1. Quartal 2011...

 07.02.2011: Reputations-Monitor, 4. Quartal 2010

Der fög - ReputationsMonitor erfasst fortlaufend die medienvermittelte Reputation von rund 50 Schweizer Unternehmen. Der Monitor für das 4. Quartal zeigt u.a. die folgenden Befunde:

  • Die Schweizer Wirtschaft hat angesichts der düsteren konjunkturellen Perspektive gesamthaft leicht an Reputation eingebüsst.
  • Das Bild der Schweizer Wirtschaft wird in der Schweizer Öffentlichkeit nach wie vor zu einem ausserordentlich hohen Anteil durch die Bankbranche geprägt. Gut zwei Jahre nach dem Kollaps von Lehman Brothers im September 2008 verharrt die Branche unverändert am unteren Ende aller analysierten Wirtschaftszweige.
  • Ebenfalls unterdurchschnittlich reputiert sind die Realwirtschaftssektoren Energie, Medien und Baugewerbe. Die Luxusgüter- und Nahrungsmittelbranche bilden wie schon im Vorquartal die bestreputierten Wirtschaftszweige der Schweiz. Die positive Wahrnehmung nährt sich aus einer Performance-getriebenen Berichterstat-tung, welche die hohe Qualität, Innovationskraft und internationale Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen, Marken und Produkte herausstreicht.
  • Auch die exportorientierte Maschinenindustrie wird trotz Frankenstärke und steigender Angst vor einem erneuten Konjunktureinbruch sehr positiv bewertet und avanciert zum Reputatationsgewinner im vierten Quartal. Verantwortlich dafür sind die gute Ertragslage und die nach wie vor prall gefüllten Auftragsbücher.

Zum Bericht des RepuationsMonitor 4. Quartal 2010...

 06.12.2010: Reputations-Monitor, 3. Quartal 2010

Der fög - ReputationsMonitor erfasst fortlaufend die medienvermittelte Reputation von rund 50 Schweizer Unternehmen. Der Monitor für das 3. Quartal zeigt u.a. die folgenden Befunde:

  • Die Bankenbranche steht nach wie vor im Fokus der Schweizer Medienöffentlichkeit. Mit einem Resonanzanteil von 39% an der gesamten Unternehmensberichterstattung zeigt sich eine anhaltend starke Aufmerksamkeitskonzentration auf den Sektor. Die hohe Berichterstattungsintensität geht einher mit dem tiefsten Reputationswert aller untersuchter Branchen. Dieser Befund korrespondiert mit Erkenntnissen aus der Reputationsforschung, wonach sehr hohe Resonanzwerte einen Skandalisierungsindikator darstellen.
  • Ebenfalls im negativen Reputationsbereich verhaftet sind die Sektoren Chemie/Pharma, Energie und Medien.
  • Die Branchen Versicherungen, Wirtschaftsprüfung, Maschinenbau, Telekommunikation, Detailhandel und Baugewerbe sind im marginal bis moderat positiven Bewertungsbereich verortet.
  • Über die beste Reputation verfügt im dritten Quartal des laufenden Jahres die Luxusgüterbranche. Zurückzuführen ist dies primär auf den „Swatch-Effekt“. Wurde das Unternehmen bereits in der Vergangenheit als weltweit erfolgreiches und gleichzeitig sozialverantwortliches Unternehmen bewertet, erfährt das Unternehmen im Zusammenhang mit dem Tod ihres Patrons Nicolas Hayek überdurchschnittlich hohe und gleichzeitig sehr positive Publizität.

Zum Bericht des ReputationsMonitor 3. Quartal 2010...

 17.09.2010: Wirtschaftsberichterstattung verliert an Frühwarnkapazität

Die Wirtschaftsberichterstattung thematisiert zunehmend weniger Steuerungs- und Regulationsfragen auf der Makroebene. Dafür nimmt der personalisierende und Unternehmens-bezogene Berichterstattungsanteil zu (Mikro/Meso). Dadurch verliert die Wirtschaftsberichterstattung an seismographischer Frühwarnkapazität. Es gelingt zunehmend weniger, frühzeitig Krisenerscheinungen (z.B. Blaseneffekte) anzumahnen. Wie sich die Wirtschaftsberichterstattung verändert, lesen Sie im Jahrbuch "Qualität der Medien", Kapitel VI.2.2.